- Lotos kultivieren

 

 

Lotos in unserem Klima?

   

 

In den deutschen Büchern über Wassergärten werden die 

Lotosblumen meistens sehr knapp mit ein paar Sätzen abgefertigt und als generell ungeeignet für unser Klima geschildert. Die ‘Meisterleistung’ haben wir in der Reduzierung auf einen einzigen Satz gefunden. Da stand: ‘Die Lotosblume stammt aus Ceylon und ist nicht winterhart’, und darüber war eine gelbe Lotosblume abgebildet. Es gibt sehr wohl Lotosblumen in Sri Lanka (der Autor muss wohl einen älteren Atlas gehabt haben), aber nicht die abgebildete gelbe Art. Das war nämlich die amerikanische Lotosblume, die dort in den Großen Seen wächst und jeden Winter unter einer dicken Eisdecke überstehen muss. Die asiatische Lotosblume hat ihr nördlichstes Vorkommen im Chankasee in Sibirien – 200 km nördlich von Wladiwostok. Soviel zum Thema ‘nicht winterhart’. 

 
Inzwischen haben wir das Rätsel gelöst warum deutsche Bücher so hartnäckig darauf bestehen dass man Lotosblumen bei uns nicht halten kann. 1913 machte ein k.u.k. Hofgärtner in Wien Versuche mit Lotosblumen in einem der dortigen Parks. Zu dieser Zeit waren in Europa nur die Lotossorten von Marliac erhältlich. Während Marliacs Seerosensorten hervorragend sind, sind es seine Lotossorten überhaupt nicht. Selbst im wärmeren Klima Südwestfrankreichs und in Italien sind sie bestenfalls mittelmäßig blühfreudig. Höchstwahrscheinlich hatte der besagte Hofgärtner
 keinerlei Erfahrung mit Lotosblumen (woher auch?) und vielleicht war 1913 der Sommer noch dazu kalt und verregnet. Auf jeden Fall war der Erfolg sehr bescheiden und er veröffentlichte seine Erfahrungen sogleich in einem Gartenbaumagazin: ‚Die Kultur von Lotosblumen nördlich von Wien ist unmöglich!’. Da Gartenliteratur hierzulande vegetativ durch voneinander abschreiben vermehrt wird, wurde seine Behauptung von mehreren Generationen Gartenschriftstellern übernommen. Niemand machte sich je die Mühe sie zu überprüfen.



Lotosblumen in Europa

Lotosblumen sind winterhart wenn ihre Rhizome nicht durchfrieren. Hierin 

unterscheiden sie sich absolut nicht von den Ansprüchen der winterharten Seerosen. Geben Sie ihnen wenigstens 30 Zentimeter Wasser über, und 30 Zentimeter Erde unter den Wurzeln, und sie überstehen jeden unserer Winter, ganz egal ob es sich um Sorten der asiatischen Nelumbo nucifera oder der amerikanischen Nelumbo lutea handelt. Übrigens gibt es auch in Europa wildwachsende Lotosblumen, und sie sind gar

 nicht so weit weg. In manchen Seen in Norditalien (auf dem Bild der Lago di Mantova, der hellgrüne Streifen im See sind tausende von Lotosblumen) haben sie sich so stark vermehrt, dass sie langsam zum Problem werden. Wenn Sie einmal nach Mantua kommen, dann schauen Sie sich die Lotosblumen im Lago di Mantova an. Sie werden beeindruckt sein! In den USA sind Lotosblumen in allen Staaten von Nord bis Süd in den Wassergärten zu finden. 

 

Lotosblumen als Kübelpflanzen

Wenn das so ist, warum ist die Lotosblume dann keine verbreitete Pflanze in unseren Teichen? Das liegt vor allem an unseren Sommern, sie sind zu wechselhaft. Im Frühling wird es zunehmend wärmer und auch die 

Wassertemperatur im Teich steigt langsam an. Mitte Mai ist es dann auf dem 

Atlantik so warm geworden, dass immer mehr Wasser verdunstet und sich dicke Wolkenmassen zusammenballen. Gleichzeitig wird die Luft über dem Festland noch wärmer und die Druckverhältnisse ändern sich so dass wir Westwind bekommen. Als Folge rauscht die erste Monsunwelle vom Atlantik heran, bei uns bekannt als ‚Eisheilige’. Auch wenn es zu den Eisheiligen bei uns nur noch selten friert, so regnet es doch tagelang eiskalt in den Teich hinein und die Wassertemperatur geht in den Keller. In den folgenden Wochen beruhigt sich das Wetter, und die Wassertemperatur steigt wieder an. Im Juni kommt die zweite Monsunwelle vom Atlantik zu uns (das ist die ‚Schafskälte’) und wieder wird das Wasser im Teich schlagartig kalt. Ende Juni entscheidet es sich ob wir einen stabilen Sommer bekommen oder ob weitere Monsunwellen folgen bis in den Herbst hinein. 

 

 

 

 

Lotosblumen brauchen eine bestimmte Anzahl Stunden mit Wassertemperaturen über 20° C um zum Blühen zu kommen. Wie viele Stunden, das hängt von der Sorte ab. Es gibt früh- und spätblühende Sorten. Zum Glück müssen die Stunden aber nicht zusammenhängen, sondern die Lotosblume ‚merkt’ sich die Stunden mit passenden Temperaturen. Wenn sie die entsprechende Anzahl Stunden zusammen hat, beginnt sie zu blühen. In einem verregneten Jahr hilft aber auch das nichts. Im Teich dauert es einfach zu lange bis das Wasser wieder warm wird. Deswegen empfehlen wir die Lotosblumen nur im Weinbaugebiet für die Haltung im Gartenteich. In allen anderen Regionen raten wir dazu sie als Kübelpflanzen zu halten, so wie die Chinesen das schon immer tun. Die Wassermenge in einem Kübel ist viel geringer als in einem Teich. Nach einer Regenphase reichen wenige Stunden Sonne aus und das Wasser hat wieder angenehme Temperaturen. Der Lotos kann weiter seine nötigen Wärmeeinheiten sammeln und kommt im Kübel zum Blühen. Die Überwinterung funktioniert problemlos in einem kalten Raum der sogar dunkel sein darf. 

 
 

 

Welche Ansprüche haben Lotosblumen?

 Lotosblumen haben die gleichen Bedürfnisse wie Babys: Nahrung, Wärme, Sauberkeit. Wenn sie alles drei in vernünftigem Maß bekommen, gedeihen sie prächtig.  

- Nahrung ist bei Lotosblumen der Dünger. Sie brauchen genügend, nicht zu viel. Überfütterte Babys sind auch nicht gesund. 

Wärme ist in diesem Fall die Wassertemperatur. Hier ist den Lotosblumen angenehm was auch uns Menschen angenehm ist: Zimmertemperatur. 

Schlecht sind Temperaturen unter 20 ° C oder von 30 ° C und mehr. Die Pflanzen wollen weder frieren noch schwitzen. 

Sauberkeit bedeutet klares Wasser. Wenn das Wasser grün und trüb wird, dann ist mehr Dünger vorhanden als die Pflanze verbrauchen kann. Lotosblumen brauchen klares Wasser zum Gedeihen. Schmutziges Wasser und Fäulnis bringen sie um.

 

 

Welche Gefäße sind geeignet?

Wir kultivieren alle unsere Lotosblumen in runden 65-Liter Mörtelwannen. Die Größe hat sich als ideal erwiesen, groß genug um auch noch den großen 

Sorten ausreichend Platz zu bieten, und klein genug um noch gut transportiert werden zu können. Für Zwergsorten können Sie auch kleinere Gefäße verwenden, die Mindestgröße sollte aber einen Inhalt von 20 Litern haben. Für Lotosblumen müssen Sie immer ein rundes Gefäß nehmen, da sich die Rhizome sonst in den Ecken 

‘festfressen’. Sie finden buchstäblich aus der Ecke nicht mehr heraus und gehen dann ein. 

Die schwarzen Mörtelwannen aus dem Baumarkt sind zwar billig und praktisch aber schön sind sie nicht. Es ist aber möglich die Wannen in größere Übertöpfe zu stellen oder z.B. mit Schilf- oder Bambusmatten zu verkleiden. Bei den Übertöpfen sollten Sie möglichst dunkle Farben wählen, denn das Wasser wird darin schneller warm. 

 

Welche Erde brauchen die Lotosblumen?

Die Pflanzerde ist die gleiche wie bei Seerosen: normale Gartenerde, am Besten mit etwas Lehm, aber ohne Torf, Kompost oder Rindenmulch (sonst gibt’s Fäulnis und Pflanzenverlust). Die passende Erde findet sie direkt unter der Grasnarbe Ihres Rasens oder in Maulwurfshügeln. Torfhaltige Erde aus der Tüte ist ungeeignet, auch wenn ‚Wasserpflanzenerde’ oder ähnliches auf der Tüte steht. Ist die vorhandene Erde zu leicht und sandig, kann sie durch Zugabe von Lehm, Tonmehl oder Bentonit verbessert werden.  Zum Düngen dürfen Sie auf keinen Fall organische Dünger (zum Beispiel Mist) verwenden, denn auch das führt zu Fäulnisprozessen! Nehmen Sie stattdessen einen mineralischen Langzeitdünger. Lotosblumen sind sehr hungrig, aber man kann sie auch überfüttern. Aus diesem Grund raten wir nur noch zu Langzeitdüngern wie 'Osmocote' oder einem speziellen Dünger für Seerosen und Lotosblumen. Diese Dünger gibt es als Perlen, Kegel oder Tabletten. Sie geben die Nährstoffe nach Bedarf der Pflanze ab und können deswegen nicht überdosiert werden. 

Schon vor dem Pflanzen muss die Erde vorgedüngt werden, denn Lotosblumen sind enorm hungrig. Während der Wachstumsperiode wird dann dreimal nachgedüngt, nur dann können Sie einen reichen Blütenflor erwarten.

 

 

Wie wird die Lotosblume gepflanzt?

Lotosblumen können nur von etwa Ende März bis Anfang Juni gepflanzt werden. Die beste Pflanzzeit ist von April bis Mitte Mai.

Füllen Sie das Pflanzgefäß zu einem Drittel mit der Erde und vermischen Sie sie gründlich mit dem Dünger. Wenn Sie unsere Düngekegel verwenden, geben Sie bei großen Lotossorten sechs Kegel in die Erde (das sind 30 Gramm), bei mittleren und kleinen Sorten 4 Düngekegel. 

Auf diese Schicht stark gedüngte Erde kommt nun eine gleich dicke Schicht ungedüngte Gartenerde. Das Rhizom würde faulen wenn es in direkten Kontakt mit dem frischen Dünger kommt, daher muss es in diese Deckschicht gepflanzt werden. Die Wurzeln die am Rhizom entstehen sind in dieser Hinsicht nicht empfindlich und werden sich später bis in die untere Schicht bohren und die Pflanze mit Nährstoffen versorgen. 

Füllen Sie jetzt das Gefäß mit so viel warmem Wasser, dass die Erde darin breiig wird. Es sollte aber kein Wasser über der Erde stehen, damit Sie noch alles gut sehen können.

Lotosblumen haben Rhizome, die einer etwas mageren Banane ähnlich sehen. Auf der einen Seite befindet sich der Austrieb, auf der anderen ein 'totes Ende'. Die neue Pflanze entwickelt sich aus dem Austrieb. Beim Hantieren mit den Rhizomen müssen Sie beachten, dass sie keinerlei Flexibilität haben. Von der Konsistenz her gleichen sie Spargelstangen. Wird eine Spargelstange gebogen macht es schnell ‚Knack!’ und sie ist zerbrochen. Zieht man an einer Spargelstange, dann ist sie jedoch erstaunlich widerstandsfähig. Genauso ist es mit den Lotosrhizomen. Beim Pflanzen sollte man sie niemals drücken sondern lieber am Ende anfassen und so in die Erde ziehen. Zerbrochene Rhizome gehen unweigerlich ein.  

So kommt das Rhizom sicher in die Erde

Sie brauchen zum Pflanzen Ruhe und Zeit. Am Besten legen Sie das Rhizom auf die aufgeweichte Erde und ziehen direkt daneben mit der flachen Hand eine Furche, die etwas länger als das Rhizom ist. Dann fassen Sie das Rhizom am ‚toten Ende’ und ziehen es in diese Furche hinein. Nun können Sie es dort entweder mit einem U-förmig gebogenen Draht sichern (also wie mit einer Haarnadel), oder Sie schieben vorsichtig etwas Erde über das Rhizom. Der Austrieb darf nicht von Erde bedeckt werden. Das Gefäß wird dann mit lauwarmem Wasser gefüllt, es sollte etwa 10 cm über der Erde stehen. Falls das Rhizom  aufschwimmt, müssen Sie es nochmal einpflanzen. In diesem Fall war entweder die Erde zu leicht, oder Sie haben nicht genügend Erde über das gepflanzte Rhizom geschoben. 

 



 

Pflege nach der Pflanzung

 

Ihre Lotosblume ist jetzt frisch gepflanzt und das Gefäß mit Wasser aufgefüllt. Bis Mitte Mai (in kalten Regionen bis Juni) sollte jetzt die Lotosblume an einem hellen und temperierten Platz stehen. Es reicht aus wenn der Platz nur wenige Grade wärmer ist als das Freiland und vor allem keine Nachtfröste zuschlagen können. 

Geeignet sind Tomatenhäuschen, Wintergarten, und helle Wohnräume (dort bitte direkt ans Fenster oder die Terrassentür stellen). Wenn Sie einen frostgefährdeten Raum nehmen müssen, dann können Sie das Wasser auch mit einem Aquarien-Heizstab vor dem Einfrieren schützen. Ihre Lotosblume beginnt jetzt zu wachsen und in ihr beginnt eine ‘Uhr’ zu ticken, die die Stunden zählt, die die Pflanze über 20° C verbringt. Lotosblumen brauchen eine sogenannte ‘Wärmesumme’ um zum Blühen zu kommen. Sobald die richtige Anzahl Stunden erreicht ist, setzt die Blütenbildung ein. Die Hälfte dieser Summe erreicht die Lotosblume während dieser geschützten Vorkultur, die andere Hälfte wenn sie im Sommer in den Garten umzieht.



Übertreiben Sie es bitte nicht mit der Temperatur. Lotosblumen sind Pflanzen der Subtropen, nicht der Tropen. Wichtig sind nur die Stunden über 20° C. Eine bei 21° C gehaltene Lotosblume braucht genauso lange bis zur Blüte wie eine bei 28° C gehaltene. Zu hohe Temperaturen ertragen die Lotosblumen auch nicht lange. In Wintergärten und Kleingewäc

hshäusern kann die Temperatur im Frühsommer sehr schnell sehr hoch werden. Sorgen Sie durch zeitiges Lüften für vernünftige Temperaturen. 25° C sind für die Lotosblumen viel zuträglicher als 30 ° C! Noch höhere Temperaturen können die Pflanze sogar töten. Wir haben es schon erlebt, dass Lotosblumen von ihren Besitzern regelrecht gekocht wurden. Da war die Temperatur im Glashaus kurzfristig auf fast 50 ° C hochgeschnellt.

Gedüngt wird die Lotosblume alle vier Wochen. Das erste Mal erhält sie drei neue Düngekegel, nach weiteren vier Wochen zwei Düngekegel, und nach noch mal vier Wochen noch einen Kegel. Also 3-2-1 Düngekegel im Abstand von einem Monat. Die Düngekegel dürfen Sie einfach in die obere Erdschicht stecken. Später als Mitte Juli sollten Sie Ihre Lotosblume nicht düngen, sonst geht sie unausgereift in die Winterruhe.

 
 

Pflege im Sommer

Im Sommer darf die Lotosblume hinaus in den Garten. Geben Sie ihr einen möglichst sonnigen und windgeschützten Platz. Meistens werden Sie sie daher auf der Terrasse unterbringen. Wenn es dort ein Vordach gibt, können Sie die Lotosblume bei längeren Regenperioden unter den Schutz dieses Daches schieben. Wenn Sie die Lotosblume lieber am Teich haben möchten und der Kübel Sie stört, können Sie auch direkt neben dem Teich ein Loch in Größe des Kübels ausheben und ihn dort hinein stellen. Die Blätter werden den Kübel vollkommen verdecken und es sieht aus als würde die Lotosblume zum Teich gehören. Die Pflege im Sommer beschränkt sich auf das Nachfüllen verdunsteten Wassers, das Entfernen von verwelkten Blättern und das Nachdüngen. Ganz wichtig ist es auch alle verblühten Blüten zu entfernen. Wenn die Lotosblume Samen ansetzen kann, hört sie mit dem Blühen auf. Für sie ist es sinnvoller die ganze Energie auf das Ausreifen der Samen zu verwenden. 

 

Das Überwintern

Ab November muss die Lotosblume ins Winterquartier umziehen. Lotosblumen brauchen unbedingt eine Winterruhe. Versuchen Sie nicht die Pflanze warm und hell zu überwintern, sie würde das nicht überleben! Der beste Platz im Winter ist ein kalter Raum der auch dunkel sein darf. Hin und wieder leichte Minusgrade schaden nicht. Sehr bewährt hat sich die Überwinterung in der Garage. Schneiden Sie alle Pflanzenteile oberhalb der Wasserlinie ab. Legen Sie eine Styroporplatte in eine Ecke der Garage und stellen Sie den Lotoskübel darauf. Füllen Sie Wasser nach bis der Kübel bis obenhin voll ist, und wickeln Sie den Kübel in Luftpolsterfolie ein. Wenn Sie ein Brett auf den Kübel legen, können Sie sogar noch andere Dinge darauf lagern. Bei uns hat der Lotos deswegen den Spitznamen ‚Reifenwechselpflanze’ erhalten. Er wird eingeräumt wenn die Winterreifen aufgezogen werden müssen, und die Sommerreifen kann man prima auf dem Lotoskübel stapeln. Wenn die Sommerreifen wieder aufgezogen werden, zieht auch der Lotos aus der Garage aus. 

 

Teilen und neu pflanzen

Alle zwei bis drei Jahre ist der Lotos so stark gewachsen, dass er im Frühling geteilt und neu gepflanzt werden muss. Die sicherste Art die Rhizome unbeschädigt aus dem Gefäß zu bekommen geht so: suchen Sie sich einen Platz im Garten, der richtig dreckig werden darf. Stürzen Sie dort das Gefäß auf den Kopf und ziehen Sie das Gefäß ab (genau so wie man einen Kuchen stürzt). Jetzt haben Sie einen Erdklumpen vor sich mit dem Rhizom darin (es ist jetzt viel größer als das Stück, das Sie von uns erhalten haben). Nehmen Sie den Gartenschlauch und brausen Sie die Erde ab bis das Rhizom frei vor Ihnen liegt. Es besteht aus zweierlei Elementen: dünnen gleichmäßig starken Abschnitte (die können Sie wegwerfen, darauf kann nichts wachsen) und etwas das in etwa wie eine Kette Würste aussieht (das wollen Sie haben) Jetzt können Sie vorsichtig die Rhizome heraus schneiden und neu pflanzen. Die richtige Stelle für den Schnitt finden Sie, wenn Sie die ‚Würste’ an den Rhizomen zählen. Zwischen zwei ‚Würsten’ befindet sich immer eine Einschnürung. Sie wirkt als Ventil und verhindert, dass von der Schnittstelle her Wasser in das Rhizom eindringt. Sie suchen die Spitze einer solchen ‚Wurstkette’ und zählen von der Spitze ausgehend zwei ‚Würste’ ab und schneiden nach der darauf folgenden Einschnürung das Rhizom durch. Dieses Teil können Sie dann wie oben beschrieben neu pflanzen.

 

Lotosblumen im Wintergarten

Das geht natürlich auch. Hier kommt die Lotosblume auch mit absoluter Sicherheit in jedem Jahr zum Blühen. Wichtig ist: wenn Sie Ihre Lotosblumen im Wintergarten halten, dann müssen Sie ihnen eine kalte Ruhepause im Winter gönnen! Sonst verausgaben sich die Pflanzen und gehen ein. Auch eine Lotosblume aus dem Wintergarten verbringt den Winter besser in einem kalten Raum als in einem warmen Wintergarten.  

 

 

 

 

 

 

 

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