Osmunda regalis [L.] - Königsfarn

von: Nymphaion

Bestell-Nr.: F03-01

 

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Produktinformationen "Osmunda regalis [L.] - Königsfarn"

Pflanzenhöhe 150-200 cm
Pflanzabstand 80 - 100 cm
Lieferqualität 9er Topf
Geselligkeit einzeln oder kleine Tuffs setzen
Wasserbedarf feucht bis flaches Wasser
Staudencode Gehölz 3 und Gehölzrand 3 und Wasserrand 3-4
heimisch ja
Nährstoffbedarf normal
Blütenfarbe ohne Blüte
Blütezeit ohne Blüte
Familie Osmundaceae
Bodenreaktion sauer
Lichtbedarf sonnig bis schattig
Winterhärtezone Z 2

In welcher Nacht werden alle Wünsche erfüllt? Natürlich in der Johannis-Nacht, wenn der der Farn blüht! Auf die Farnblüte kann man lange warten, denn Farne gehören nicht zu den Blütenpflanzen. Statt Blüten entwickeln sie auf der Blattunterseite Sporenträger, die ein bisschen wie Schildläuse aussehen und bestimmt von niemandem mit Blüten verwechselt werden. Nur der Königsfarn scheint bei den Farnen eine Ausnahme zu machen und zumindest Knospen zu entwickeln. Aber das ist nur eine Täuschung: was wir für Blütenknospen halten, sind die Spitzen der Farnwedel, die wie ein Blütenstand nach oben gehalten werden und so vollkommen von Sporenträgern bedeckt sind, dass sie rostbraun erscheinen. Diese Erscheinung gibt es nur bei der Gattung der Königsfarne, und sie ist ein Anzeichen dafür, dass es sich um die älteste Gattung aller Farne handelt. Als Folge dieses Alters gehört der Königsfarn zu den wenigen Pflanzen, die sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel der Erde vorkommen. Nach Urwelt sieht der Königsfarn auch sonst aus. Allein seine Größe (er kann anderthalb Meter hoch werden) hebt ihn von den anderen Farnen ab, und dann ist auch noch seine übrige Erscheinung sehr exotisch. Der Königsfarn benötigt sauren Boden, der zuverlässig feucht ist. In der Natur dringt der Königsfarn auch in die Randbereiche von Gewässern ein und kommt mit nassen und selbst dauerhaft überschwemmten Böden zurecht. Wer einem Königsfarn in der Natur begegnet, kann sich glücklich schätzen, denn diese majestätische Pflanze ist bei uns vom Aussterben bedroht. Ein Grund mehr, ihr einen Platz am Gartenteich einzuräumen.

Der Gattungsname Osmunda bezieht sich übrigens auf Osmund, den ersten eigenständigen Bischof der schwedischen Kirche, dem Linné mit dieser Gattung ein Denkmal setzen wollte.

 

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