Astilbe x ardensii `Federsee` - Astilbe

von: Nymphaion

Bestell-Nr.: F07-06

 

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Produktinformationen "Astilbe x ardensii `Federsee` - Astilbe"

Pflanzabstand 40 - 50 cm
Pflanzenhöhe 40-60 cm
Lieferqualität 9er Topf
Lichtbedarf absonnig bis halbschattig
Staudencode Beet 2-3 und Gehölzrand 2-3 und Freiflächen 2-3 und Gehölz 2-3
Wasserbedarf frisch bis feucht
Nährstoffbedarf hoch
Geselligkeit in Trupps von 3-5
Blütezeit Juni bis August
Blütenfarbe rosa
Familie Saxifragaceae
Bodenreaktion schwach, mäßig sauer bis neutral
Winterhärtezone Z 6
heimisch Züchtung/Auslese

Die Astilbe-x-ardensii-Hybriden sind das Lebenswerk des berühmten Staudengärtners Georg Arends. Arends gehörte in Deutschland zu den Pionieren der Staudengärtner, und er hatte sich das Ziel gesetzt besonders winterharte Stauden zu züchten. Als er 1884 seine Gärtnerei gründete, gab es nämlich fast nur englische Staudenzüchtungen, und viele dieser Pflanzen erwiesen sich als nicht winterhart unter deutschen Verhältnissen. Seine Astilben schuf er durch mehrfache Kreuzungen von Astilbe japonica, Astilbe chinensis, Astilbe glaberrima und Astilbe thunbergii. Das Ergebnis sind vollkommen winterharte und robuste Stauden, die sich seit fast hundert Jahren im Garten bewährt haben. Traditionell werden Astilben als Schattenstauden verwendet, tatsächlich aber kann man ihnen aber wesentlich mehr Sonne zumuten, vorausgesetzt der Boden ist zuverlässig feucht. Am Teichrand sind sie perfekt aufgehoben und zeigen dort erst welches Potential wirklich in ihnen steckt.

Dies ist nun einmal eine Ardensii-Hybride die nicht von Arends stammt, sondern von einem gewissen Theoboldt 1939 auf den Markt gebracht wurde. Ich habe keine Ahnung wer dieser Herr war, aber mir gefiel der Name der Sorte und deswegen musste sie in unsere Sammlung. Der Federsee ist ein heute kleiner Moorsee in Baden-Württemberg mit einem großen Schilfgürtel aussen herum. In der Vergangenheit war der See viel größer, aber zur Gewinnung von Ackerland wurde der Wasserspiegel leider zweimal abgesenkt. Daran und an der Überdüngung durch den Ackerbau wäre dieser bedeutende Zugvogelstandort beinahe zugrunde gegangen. Heute befindet sich der See auf dem Wege der Besserung, und die hübsche Astilbe ist für mich eine Mahnung dass man sich zweimal überlegen sollte was man der Natur zumutet.

 

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