Ja, Sie haben richtig gelesen: ein Pampasgras aus Neuseeland. Die Gattung der Pampasgräser hat eine auf den ersten Blick sehr merkwürdige Verbreitung über die Südspitze Südamerikas, Neuseeland und Neuguinea. Das liegt daran, dass diese Gebiete vor dem Auseinanderbrechen des Urkontinents Gondwana zusammen mit der Antarktis eine gemeinsame Landfläche bildeten. Die Pampasgräser müssen sich vor dem Zerbrechen von Gondwana gebildet haben und entwickelten sich in unterschiedliche Richtungen als sie dann voneinander isoliert auf drei verschiedenen Kontinenten lebten. Mit Sicherheit gab es auch in der Antarktis Pampasgräser, aber sie sind mit der Vereisung verschwunden.
Die vier Arten Pampasgras in Neuseeland werden alle nach dem Maori-Wort für sie als `Toe-Toe-Gras` bezeichnet. Es sind etwas kleinere Versionen des südamerikanischen Pampasgrases, ohne dessen invasive Eigenschaften (das südamerikanische Pampasgras kann sich extrem stark verbreiten, daher wurde es in etlichen Staaten bereits verboten). In Deutschland ist es nur in den mildesten Regionen winterhart. In der Regel wird man es als Kübelpflanze halten und geschützt überwintern müssen. Wir haben unsere Jungpflanzen im ungeheizten Gewächshaus sehr trocken überwintert, was sie sehr gut überstanden haben. Offensichtlich ist wieder einmal nicht die Kälte sondern die Winternässe das Problem bei diesen Pflanzen.
Wir liefern einjährige Jungpflanzen, die ihren ersten Winter bereits überstanden haben.
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