Diese Pflanze ist ein ausgesprochenes Multifunktionstalent. Sie können sie entweder in den Gemüsegarten setzen und sich vom Frühsommer bis Herbst über eine Menge kleiner aromatischer Walderdbeerchen freuen. Oder Sie setzen sie in den Vordergrund der Rabatte, wo sie Lücken schließen ...
Die amerikanische Teichrose bildet im tieferen Wasser (und sie kann bis in fünf Meter Wassertiefe vorstoßen!) ganz normale Schwimmblätter, im flachen Wasser wandelt sie ihre Blätter um und wird zur Sumpfpflanze. Dann werden die Blätter dicker und sie hält sie in die Höhe. Ihre Blüte ist eine gelborange `Birne`, die nach Alkohol riecht.
Die japanische Teichrose ist die blühfreudigste aller Teichrosen. Sie kann sich verschiedenen Wasserständen gut anpassen, und kommt auch mit schwankendem Wasserstand zurecht. Im ganz flachen Wasser entwickelt sie mehr oder weniger eine Landform, und im tiefen ...
Bei dieser Form der kleinen Mummel sind die Blätter unregelmäßig panaschiert. Die Färbung ist stark abhänigig vom Alter und Standort der Pflanze. Jungpflanzen haben meistens gar keine bis sehr geringe Panaschierung. Die schönste Zeichnung findet man an älteren Pflanzen, die in voller Sonne gehalten werden.
Diese Teichrose kommt nur in North Carolina im Einzugsbereich eines Flusses am Cape Fear vor. Ihre Schwimmblätter sind deutlich pfeilförmig, ihre Blüten gelb. Die Pflanze wird groß und benötigt tieferes Wasser von 1,5 m - 3 m.
Diese Teichrose wurde früher Nuphar intermedia genannt. Sie ist ein Naturhybride der beiden heimischen Arten Nuphar lutea und Nuphar pumila. In Größe und Aussehen steht sie wirklich genau in der Mitte der beiden Arten.
(Latour-Marliac 1921) Diese Seerosensorte blüht in mittlerem Rosa, wobei die Spitzen der Blütenblätter heller getönt sind. Die Blüte ist ungefüllt sternförmig mit gelber Mitte. Eine robuste Sorte für größere Teiche.
(Perry D. Slocum 1985) Die Blüte dieser Sorte ist ungewöhnlich stark sternförmig. Sie tauchte als Zufallssämling 1985 in der Gärtnerei von Perry D. Slocum auf, wurde aber erst von einem befreundeten Gärtner entdeckt, der die Gärtnerei besuchte. Die Blüten sind ...
(Duff 1998) Diese Sorte taucht in Listen sehr oft als `orange` Seerose auf. Schön ist sie zweifellos, aber orange? Diesen Farbton konnte wohl nur das verliebte Auge des Züchters in ihr entdecken. Vielleicht liegt es aber auch am Klima bei uns, denn diese Sorte stammt den USA (1998 von Duff ...
(Epple 1970) Eine Sorte aus Baden-Württemberg. Die Blüte ist tassenförmig und leicht gefüllt, die Farbe ein pastelliges Rosa. Reichblühend und geeignet für mittlere und große Teiche.
(Perry Slocum 1988) Eine Seerose mit sehr großen, stark gefüllten Blüten in zartem Muschelrosa. Die Blüten duften sehr stark und angenehm. Geeignet für mittlere und große Teiche. Da die Pflanze ein Odorata-Rhizom hat braucht sie Platz um eine Kolonie bilden zu können, ...
(J.B. Marliac 1901) Diese alte Sorte von Marliac ist in den USA leichter zu finden als bei uns in Europa. Übersetzt bedeutet der Name `Regenbogen` - allerdings bezieht er sich nicht auf die Blüte, sondern auf die Blätter. Genau das dürfte das Problem der Sorte sein: in Europa gilt ...
(Marliac 1910) Rote Blüte mit helleren Spitzen und einem Kranz gelboranger Staubgefäße in der Mitte. Die Blüte ist zunächst tassenförmig und wird dann sternförmig. Die Blätter sind oberseits und unterseits grün. Die Sorte ist reichblühend und eignet ...
(J.B. Latour-Marliac 1895) Obwohl es eine der ältesten Sorten ist, ist es auch immer noch eine der besten. Keine andere Seerose verändert ihre Blütenfarbe derart stark: am ersten Tag ist die Blüte gelblich-aprikot mit dunklerer Mitte, am zweiten Tag orange-rot, und am dritten Tag ...
(Strawn 1996) Eine Sorte von Kirk Strawn. Sie blüht in ganz blassem Gelb und einer Mischung aus Rosa und Apricot in der Mitte. Die Blüte erscheint fast gefüllt und ähnelt einer Pfingstrose. Eine sehr blühfreudige Pflanze, benötigt aber wärmeres Wasser. Für mittlere ...
(Strawn 1993) Eine tiefrote Sorte aus den USA. Von innen nach außen wird die Blütenfarbe immer heller. Tassenförmige Blüte, reichblühend und geeignet für mittlere und große Teiche. In meinen Augen unter den dunkelroten Seerosen diejenige mit der besten Fernwirkung.
(Sturtevant 1892) Der Ursprung dieser Hybride ist unbekannt. Eventuell handelt es sich um die Kreuzung der beiden heimischen Wildformen Nymphaea alba und Nymphaea candida, dann wäre ihr korrekter Name Nymphaea x borealis. Auch der Züchter ist nicht sicher. Bislang gingen wir davon aus, dass ...