Die glänzende oder kleine Seerose ist zwar bei uns heimisch aber bei weitem seltener zu finden als ihre große Schwester Nymphaea alba. Sie bevorzugt flacheres und kühleres Wasser. Im Gartenteich wird man sie am ehesten dort verwenden wo es den anderen Seerosen zu kühl ist.
Eine kleinwüchsige Variante der nordamerikanischen Wohlriechenden Seerose. Im Zuge der Auflösung vieler früher gültigen Varietäten ist auch diese Seerose der nomenklatorischen Bereinigungsaktion zum Opfer gefallen und gilt heute als ganz gewöhnliche Nymphaea odorata ...
(Perry D. Slocum 1994) Zwischen Perry D. Slocum und Kirk Strawn kam es in den 80iger und 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einem erbitterten Wettkampf in der Seerosenzucht. Beide brachten viele neue Sorten auf den Markt und versuchten auch jeweils die Sorten des Konkurrenten wenigstens zu kopieren wenn ...
(Perry D. Slocum 1985) Die Blüte dieser Sorte ist ungewöhnlich stark sternförmig. Sie tauchte als Zufallssämling 1985 in der Gärtnerei von Perry D. Slocum auf, wurde aber erst von einem befreundeten Gärtner entdeckt, der die Gärtnerei besuchte. Die Blüten sind ...
(Latour-Marliac 1895) Um diese Sorte zu erzielen kreuzte Marliac zwei Extreme miteinander: die absolut winterharte Nymphaea alba var. rubra aus Schweden und die nicht winterharte Nymphaea mexicana aus den Südstaaten der USA. Das Ergebnis ist eine kleine rote Seerose mit einem aufrechten Rhizom ...
(Duff 1998) Diese Sorte taucht in Listen sehr oft als `orange` Seerose auf. Schön ist sie zweifellos, aber orange? Diesen Farbton konnte wohl nur das verliebte Auge des Züchters in ihr entdecken. Vielleicht liegt es aber auch am Klima bei uns, denn diese Sorte stammt den USA (1998 von Duff ...
(Epple 1970) Eine Sorte aus Baden-Württemberg. Die Blüte ist tassenförmig und leicht gefüllt, die Farbe ein pastelliges Rosa. Reichblühend und geeignet für mittlere und große Teiche.
(Perry Slocum 1988) Eine Seerose mit sehr großen, stark gefüllten Blüten in zartem Muschelrosa. Die Blüten duften sehr stark und angenehm. Geeignet für mittlere und große Teiche. Da die Pflanze ein Odorata-Rhizom hat braucht sie Platz um eine Kolonie bilden zu können, ...
(J.B. Marliac 1901) Diese alte Sorte von Marliac ist in den USA leichter zu finden als bei uns in Europa. Übersetzt bedeutet der Name `Regenbogen` - allerdings bezieht er sich nicht auf die Blüte, sondern auf die Blätter. Genau das dürfte das Problem der Sorte sein: in Europa gilt ...
Unter diesem Namen sind im Moment verschiedene Seerosen mit ganz verschiedenen Eigenschaften im Umlauf. Wir sind uns ziemlich sicher die echte `Atropurpurea` in unserer Sammlung zu haben. Sie wurde 1901 von Latour-Marliac auf den Markt gebracht, blieb aber immer eine Rarität in den ...
Eine der ersten Züchtungen von Charles Strawn aus dem Jahr 1986 die man äußerst selten zu sehen bekommt. Außerhalb der USA haben wir sie noch in keiner Seerosenpreisliste gefunden. Das ist ziemlich unverständlich, denn sie gehört zu den...
(Strawn 1996) Eine Sorte von Kirk Strawn. Sie blüht in ganz blassem Gelb und einer Mischung aus Rosa und Apricot in der Mitte. Die Blüte erscheint fast gefüllt und ähnelt einer Pfingstrose. Eine sehr blühfreudige Pflanze, benötigt aber wärmeres Wasser. Für mittlere ...
Eine Züchtung von Charles Strawn aus dem Jahr 1996. Sie blüht in einem intensiven Fuchsienrosa das mit zunehmender Wärme immer mehr Rotanteile enthält. Die Blüte ist zunächst tassenförmig und öffnet sich später zu einem Stern. Die Schwimmblätter ändern ihre Farbe im Lauf ihres Lebens von grün zu pflaumenfarbig. Wenn diese Seerose gut ernährt wird, kann sie sehr groß werden.
(Perry D. Slocum 1995) Von allen `schwarzen` Seerosen die Perry D. Slocum gezüchtet hat, ist dies wohl diejenige mit dem dunkelsten Rot (alle `schwarzen` sind in Wirklichkeit dunkelrot). In Mitteleuropa darf man ihr nur flaches Wasser zumuten und es ist auch aus optischen Gründen empfehlenswert ...
(Strawn 1993) Eine tiefrote Sorte aus den USA. Von innen nach außen wird die Blütenfarbe immer heller. Tassenförmige Blüte, reichblühend und geeignet für mittlere und große Teiche. In meinen Augen unter den dunkelroten Seerosen diejenige mit der besten Fernwirkung.
(J.B. Marliac 1893) Dies ist eine wirklich alte Sorte und wir haben 2003 die letzte Gelegenheit ergriffen sie aus der Sammlung von Slocum zu bekommen. Kurz danach nahm er sie aus seinem Sortimen. Seiner Meinung nach ist sie inzwischen durch neuere Sorten überflüssig geworden. Schade drum, ...
(Joseph B.L. Marliac 1893) Dies war eine der allerersten rosafarbenen Seerosenhybriden auf dem Markt. Es gibt heute sicherlich reichblühendere rosa Sorten, aber nur diese bringt ein so zartes Lachsrosa mit und hat obendrein einen ungemein süßen Duft. Die Blüten sind tassenförmig. ...
(Kirk Strawn) Eine Seerose mit kräftigem Rosa (fast schon pink), sternförmig und leicht gefüllt. Sie wirkt wie eine kleinere Ausgabe von `Mayla`. Als Besonderheit sind ihre Blüten sehr lange am Nachmittag geöffnet. Für mittlere Teiche geeignet.
(Strawn 1969) Kirk Strawn hat diese Seerose nach seiner Frau benannt. Sie gilt als die am stärksten duftende winterharte Seerose überhaupt. Ihre sternförmige Blüte ist hellgelb, wobei sie nach außen hin immer heller wird. Die Blätter sind oberseits grün, unterseits ...