Die Schafgarbe ist eine etwas in Vergessenheit geratene Heil- und Gewürzpflanze. Salat aus Schafgarbenblättern war früher einer der ersten verfügbaren Salate und wurde viel gegessen. Bei uns gibt es immer noch traditionell am Gründonnerstag einen Wildkräutersalat zu ...
`Cerise Queen` (oder 'Kirschkönigin' wie der Name manchmal übersetzt wird) war eine der ersten Auslesen unserer heimischen Wiesenschafgarbe die größere Verbreitung fand. Wiesenschafgarben neigen sehr zum Mutieren und auf jeder größeren Wiese ...
Diese Form der Sumpfschafgarbe wurde bereits 1912 von dem französischen Züchter Lemoine geschaffen, von dem auch einige sehr gute Pfingstrosensorten stammen. Es ist eine ausgezeichnete Schnittblume mit sehr langer Blütezeit. Sie kann in der Vase sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Ihre weißen Blütendolden bestehen aus vielen kleinen gefüllten oder halbgefüllten Blüten, in etwa wie ein viel zu groß geratenes Schleierkraut.
Achillea ptarmica `Boule de Neige` wird in den englischsprachigen Ländern `The Pearl` genannt. Es ist eine sehr gute Auslese der Wildform. Aus dieser Auslese wurde in England noch einmal ausgelesen, und das Ergebnis nennt sich `The Pearl Superior`. Die Pflanze ist kompakter, blüht komplett gefüllt, ...
Diese Pflanze wurde in den 90iger Jahren aus Kamtschatka nach Großbritannien importiert, von wo wir unser Saatgut bekommen haben. Sie unterscheidet sich im Laub deutlich von anderen Schafgarben: die Blätter sind lanzettlich und leicht gesägt (ganz entfernt erinnern sie an Farne), und fühlen ...
Schiefteller sind leider etwas aus der Mode gekommen. Schade darum, es sind pflegeleichte und wunderschöne Sommer- und Herbstblüher. Wenn man heute noch eine der vielen alten Sorten bekommen möchte, dann tut man sich etwas schwer damit. Auch wir hatten Pech, denn was wir als `Ambroise ...
Die heimische Wildform des Eisenhuts. Eine hübsche Pflanze mit Rispen aus dunkelblauen bis violetten Blüten (wie bei der Gattung üblich in Helmform). Blütezeit ist Juli und August. Sie sieht besonders gut im Schatten kleinerer Bäume aus. Wie alle Eisenhutarten ist die Pflanze ...
Diese Heilpflanze ist aus Südostasien zu uns gekommen. Vermutlich wurde sie im 16. Jahrhundert zuerst in Prag gepflanzt und hat sich von dort ausgebreitet. Inzwischen gilt sie als heimisches Gewächs (soetwas nennt man `Neophyt` = `Neupflanze`). Für uns ist sie ein Bereicherung, auch wenn ...
Dies ist eine Mutation des gewöhnlichen Kalmus. Sie gleicht ihm im Aussehen, nur sind die Blätter längs weißgestreift. Ist der Standort nicht sonnig genug, kann die Streifung verblassen.
Masamune` ist unser kleinster Graskalmus, trotzdem ist er eine sehr wüchsige Pflanze, die im flachen Wasser dichte gelblichgrüne Rasen bildet. Wie alle Sorten des Graskalmus braucht er Winterschutz oder eine Überwinterung auf der Fensterbank oder im Aquarium. Vor allem das Aquarium bietet ...
Wenn man genau hinschaut, dann sieht man dass `Ogon` ebenfalls ein gelb-grün gestreifter Graskalmus ist. Das Gelb ist aber so blass, dass es in der Fernwirkung wie Weiß erscheint. Auch dieser Graskalmus benötigt Winterschutz oder eine Überwinterung im Haus.
Dieser afrikanischen Pflanze werden Sie eher bei einem Aquarianer als bei einem Teichbesitzer begegnen, obwohl sie eine perfekte Pflanze für den sommerlichen Gartenteich ist. Ihre Blätter sind gefiedert wie bei einer Mimose, und wenn die Pflanze am Abend `ins Bett geht`, dann faltet sie ...
Bei der Aprikosenmelisse gehen Farbe und Duft eine perfekte Verbindung ein. Die Blüten leuchten in einem fröhlichen Orange und die Blätter duften genauso fröhlich nach Minze und Melisse. Sowohl Blüten als auch Blätter sind essbar und man kann hervorragende ...
Am Anisgeschmack scheiden sich die Geister. Die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht ausstehen. Neutral dazu verhält sich eigentlich niemand. Wenn Sie den Anisgeschmack mögen, dann haben Sie hier die perfekte Teepflanze für sich gefunden. Blätter und Blüten duften ganz intensiv nach Anis und der Duft bleibt auch in einem Aufguss erhalten. Wenn Sie ...
Die meisten Agastachen blühen in Blau- und Violettönen. Diese Agastache macht eine Ausnahme und blüht Apricotfarbig. Schon allein dadurch ist sie etwas besonderes. Ihre Blätter duften nach Minze und ergeben einen hervorragenden Tee. Die Winterhärte ...
Agastache ist bei uns erst seit kurzem bekannt, aber die Gattung beträgt bereits viele deutsche Namen: koreanische Minze, Duftnessel, Anisysop und noch einiges mehr. Leider kann man so am deutschen Namen nicht mehr erkennen welche Pflanzen aus der gleichen Gattung stammen. Man kann auch nicht ...
Eine winterharte Agave aus Mexiko und den angrenzenden USA. Sie bildet eine bis zu einem Meter große Rosette und bildet einmal in ihrem Leben einen bis zu drei Meter hohen Blütenstand. Aus ihren Blättern werden die Ixtlefasern gewonnen, aus denn Bürsten und ähnliches hergestellt ...
Diese Agave ist eine der wenigen Arten die bei uns mit Nässeschutz im Freiland gehalten werden kann. Die Rosetten dieser Art sind graublau und ziemlich kompakt (max. 30 cm Durchmesser), der Blütenstiel erscheint erst nach mehreren Jahren und wird etwa einen halben Meter hoch. Der Samen ...
Bis vor kurzem wurde diese Pflanzen zur Gattung Wasserhanf (Eupatorium) gezählt. Dabei ist sie ganz anders als alle anderen Wasserhanfarten! Die Blätter erinnern eher an Brennesselblätter (keine Angst, sie brennen nicht!), die Blüten sind strahlend weiß und stehen in relativ ...
Die duftende Natternwurz stammt aus trockenen Wäldern der östlichen USA. Dort wird sie infolge Habitatzerstörung zunehmend seltener und gilt in einigen Bundesstaaten deswegen bereits als gefährdet. Von den Ureinwohnern wurde sie als Heilpflanze genutzt, für uns ...