Die Purpur-Engelwurz (in den USA auch `Alexanders` genannt) ist im nordöstlichen Amerika zuhause. Sie bewohnt dort alle Arten von Feuchtgebieten und wächst überwiegend auf nassen Böden. Da sie sehr groß wird ist eine Pflanze für größere Anlagen wo man sie ganz ...
Von allen amerikanischen Seidenblumen ist diese Art wohl die \'zahmste\', denn sie hat den geringsten Ausbreitungsdrang. In der Natur spielt sie eine wichtige Rolle als Futterpflanze für den Monarchfalter. Der kommt bei uns zwar nicht vor, aber der Nektar der Seidenblume wird ...
Im Osten Nordamerikas kommt die Sumpfaster so gut wie in allen Feuchtgebieten von Ontario bis hinunter nach Florida vor. Bei uns dagegen ist sie recht selten in Wasserpflanzengärtnereien zu haben. Sie wächst auf nassen bis zeitweilig überschwemmten Böden und kann große Bestände ...
Auf den ersten Blick macht der Wiesenknöterich den Eindruck eines Sauerampfers - allerdings eines Sauerampfers mit leuchtend rosa Blütenähren! Diese Art breitet sich stark aus und sollte im Zaum gehalten werden. Aus den Wurzeln wird ein Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen gewonnen.
Eine im Binnenland sehr seltene einheimische Pflanze. Sie wächst vor allem in Meeresnähe an Gräben und Ufern, und erträgt auch salzhaltiges Wasser. Die Stengel sind deutlich dreikantig. Im Sommer erscheinen an den Spitzen der Halme die rotbraunen Ähren.
Die Sternwolkenaster ist ein gutes Beispiel dafür dass Pflanzenarten nicht nur im dicht besiedelten Europa gefährdet sind, sondern auch in Regionen in denen man dies nicht erwartet. Früher war diese Pflanze weit verbreitet entlang des Illinois und des Mississippi, ihr Verbreitungsgebiet war viele hundert Kilometer lang. Heute ist davon kaum mehr etwas übrig geblieben, denn die beiden Flüsse wurden reguliert. Die Sternwolkenaster kann aber nur ...
Eine Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse. Ihren Namen hat sie von ihrer angeblichen Wirkung gegen Schlangenbissen (probieren Sie`s lieber nicht aus). Sie kriecht mit ihrem Rhizom durch den nassen Boden und schickt glänzende, dunkelgrüne Blätter an die Oberfläche. Aus ...
Die größte Form der Sumpfdotterblume und sehr kräftig - pflanzen Sie sie nicht neben schwache Nachbarn! Bis auf die Größe gleicht sie absolut der einheimischen Sumpfdotterblumen.
Die Schlanksegge ist eine typische Pflanze der Streuwiesen. Da in der modernen Landwirtschaft keine Einstreu mehr benötigt wird, sind die Streuwiesen weitgehend verschwunden und damit auch ihre Bewohner. Ein neues `Arbeitsfeld` hat sich für die Schlanksegge aber in Pflanzenfiltern und Pflanzenkläranlagen ...
Hier kommt eine Pflanze für alle diejenigen, die eine Abneigung gegen botanische Pflanzennamen haben. Sie hat einen eindeutigen deutschen Namen, und der kommt aus der Sprache der Maori: Purei. Können Sie sich doch viel besser merken als Carex secta - oder etwa nicht? Bei einem solchen Namen ...
Die Fuchssegge hat ihren Namen von der fuchs- bis dunkelbraunen Farbe ihrer Blütenstände. Sie wächst im Uferbereich nährstoffreicher Gewässer. In Deutschland hat sie den westlichen Rand ihres riesigen Verbreitungsgebiets das bis nach Sibirien reicht. Bei uns ist sie selten und ihre Bestände sind in allen Bundesländern gefährdet.
Dieses Zyperngras erhielten wir als winterharte Binse unter dem Namen Scirpus cyperoides. Dieser Name ist aber nur Synonym für Cyperus cyperoides, die Südseesegge. Ob das richtig ist? Wir haben da große Zweifel. Die Südseesegge kommt nämlich nur in der Südsee, in Afrika, im tropischen Asien und in Südamerika vor. Mit anderen Worten: nur da wo es keine Winter gibt. Unsere Pflanzen haben hier aber schon drei Winter im Freien überstanden ohne auch nur den geringsten Schaden zu nehmen. Vermutlich ist es also eine völlig andere Pflanze, nur können wir sie bislang nicht bestimmen. Es ist ziemlich sicher ein Zyperngrass, es ist eine echte Staude, und es wird etwa kniehoch. Geblüht hat es bei uns bisher noch nicht.
Schachtelhalme sind Pflanzen der Urzeit, seit jahrmillionen haben sie sich nicht verändert. Dieser nordamerikanischen Art sieht man das besonders an. Zur Zeit der Saurier war sie ein Zwerg (damals gab es baumgroße Schachtelhalme die ganze Wälder bildeten! Daraus entstand die Steinkohle), ...
Ein wunderschönes Wollgras, das dichte Horste bildet und manchmal auch ins seichte Wasser wandert. Im Mai trägt die Pflanze kugelige `Wattebüschel` an ihren Halmen, die dann sehr begehrt für Blumensträuße sind. Die Pflanze braucht sauren Moorboden.
Dieses Wollgras kommt aus dem nördlichen Teil der USA und aus Kanada. Es kann für ein Wollgras ungewöhnlich hoch werden (bis zu 90 cm), bleibt aber in der Regel im Moorbeet deutlich kleiner (um die 20 cm). Seine Blüten sind weiß und hängend, mit deutlich auffallenden grünen Tragblättern. Dadurch kann man es schon auf den ersten Blick von den anderen Wollgräsern unterscheiden.
Man kann immer wieder lesen, daß mit dieser Pflanze früher der Met gesüßt wurde. Mädesüß = Metsüß. Das stimmt nicht. Erstens wird Met aus Honig gemacht und braucht nicht gesüßt zu werden, und zweitens duftet die Pflanze zwar süß, ...