Falls Sie auf dem Land aufgewachsen sind kennen Sie das Schöllkraut sicher noch als typische Pflanze vernachlässigter Winkel. Wenn man es beschädigt, tritt ein orangefarbener Saft aus, den wir uns als Kinder auf die Fingernägel geschmiert haben. Das sah dann so aus wie Großvaters Raucherfinger und war prima geeignet um Erwachsene zu schockieren. Heute weiss ich dass der Saft hautreizend ist, und man das nicht unbedingt tun sollte. Früher hielt man die Pflanze wegen ihres Saftes im Bauerngarten und behandelte damit Warzen. Heute ist das Schöllkraut ...
Die Scheinerdbeere wächst nicht nur in Indien, wie der botanische Name vermuten lässt, sondern sie ist von Afghanistan bis Japan verbreitet. Ihr Lebensraum feuchte Standorte entlang der Gebirgsflüsse. Für uns in Mitteleuropa ist sie ein Allround-Talent für schwierige Standorte. Sie wächst praktisch überall und kommt mit allen Bodenverhältnissen zurecht. Nach kurzer Zeit hat sie den Boden bedeckt und macht dem Unkraut das Leben schwer. Dazu blüht sie hübsch gelb und bekommt rote Beeren - nur essen kann man die Beeren nicht (das heißt man kann schon, aber sie schmecken furchtbar fad).
Schon der normale Himalaja-Storchschnabel ist eine sehr gute Staude die mit allen Standorten von Sonne bis Schatten zurecht kommt, vorausgesetzt der Boden ist nicht zu trocken. Die englische Gärtnerei Ingwersen hat davon einen Klon mit besonders großen Blüten und kleineren Blättern ...
Pflanzen, die sowohl in der prallen Sonne als auch im Schatten verwendet werden können sind sehr selten. Dieser Storchschnabel gehört dazu. Zuhause ist er eigentlich auf Felssteppen in Südeuropa und so kann man ihn auch bei uns verwenden: als Solitärstaude auf einem trockenen, steinigen ...
Der Felsenstorchschnabel wächst von den Südalpen bis zur Balkanhalbinsel und kann im Garten in zwei ganz unterschiedlichen Weisen verwendet werden. In volle Sonne gepflanzt und auf magerm Boden entwickelt er sein typisches Aussehen mit zahllosen leuchtenden Blüten. Setzt man ihn dagegen in den Schatten verwandelt er sich zu einem Bodendecker. Er entwickelt dort zwar auch Blüten, aber bei weitem nicht so viel wie in der Sonne. Auch seine Blätter verändern sich dabei und werden samtig.
Diese Pflanze hat viele verschiedene Namen. Tellerkraut und Sibirisches Quellkraut sind nur zwei davon. Die Pflanze stammt tatsächlich aus Sibirien, aber sie ist schon seit ein paar Jahrhunderten auch in Europa heimisch. Sie wächst in feuchten Wäldern aber im Garten nimmt sie auch mit trockeneren oder nasseren Standorten Vorlieb. Alles an dieser Pflanze ist essbar, selbst ...