Mit dem Weinbergsträuble (auch `Übersehene Traubenhyacinthe` genannt) haben wir ein klassisches Weinbergsunkraut vor uns. Die eigentliche Heimat liegt im Mittelmeergebiet, aber diese Pflanze kam schon vor fast 2000 Jahren zusammen mit dem Weinanbau nach Mitteleuropa. Solange die Weinberge traditionell bearbeitet wurden fand sie dort ideale ...
Diese Pflanze hat viele verschiedene Namen. Tellerkraut und Sibirisches Quellkraut sind nur zwei davon. Die Pflanze stammt tatsächlich aus Sibirien, aber sie ist schon seit ein paar Jahrhunderten auch in Europa heimisch. Sie wächst in feuchten Wäldern aber im Garten nimmt sie auch mit trockeneren oder nasseren Standorten Vorlieb. Alles an dieser Pflanze ist essbar, selbst ...
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Diese Pflanze ist trotz ihres deutschen Namens keine Melisse sondern eine Indianernessel. Bei uns sind ihre Verwandten als Zierpflanzen bekannt. Weniger bekannt ist, dass man aus derenn Blättern einen Tee zubereiten kann. Aus der Wildform dieser Indianernessel wurde in Kanada diese Sorte ausgelesen, deren Blätter einen ganz intensiven Rosenduft verbreiten. Man kann ...
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Die Brennende Liebe ist eine klassische Bauerngartenpflanze, obwohl sie erst relativ spät den Weg in unsere Gärten gefunden hat. Konrad Gessner, ein Zürcher Botaniker des 16. Jahrhunderts, war vermutlich der erste, die sie in Europa in seinem Garten kultivierte. Woher er sie bekam lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen. Vermutlich erwarb er ...
Diese Sorte ist eine Auslese des Sternkreuzkrauts. Sie hat dunkelgrün-bräunliche Blätter und die Stiele sind rotbraun gefärbt. Die leuchtend hellorangen Blüten geben dazu einen sehr schönen Kontrast ab. Am geeigneten Standort kann dieses Kreuzkraut mannshoch werden und ist dann auch ein eindrucksvoller Solitär.
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Den Samen dieser Staudenwicke erhielten wir mit der Sortenbezeichnung `Red Pearl`, aber sobald die Pflanzen blühten war klar dass das nicht richtig sein konnte. Einige rot blühende Pflanzen waren zwar darunter, aber die Mehrheit blühte in vielen Schattierungen von zartem Rosa bis intensivem Pink. Es muss sich also um eine Mischung handeln, und so verkaufen wir sie auch weiter. Die Staudenwicke ist in Südeuropa zuhause, ist aber in Mitteleuropa vollkommen winterhart. Ihre Blüten und ihre Wuchsform gleichen denen der einjährigen Wicken, nur dass sie nicht duften und jährlich neu aus den Wurzeln austreiben.
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Diese Wicke ist eine nahe Verwandte von Lathyrus latifolius. Sie kommt aus den Höhenlagen Chiles und hat sich bei uns als vollkommen winterhart erwiesen. Wie die einjährigen Wicken kann sie über Zäune und Sträucher ranken, aber sie treibt jeden Frühling wieder von neuem aus. Ihre weiß-rosafarbenen Blüten sind gut als Schnittbumen zu verwenden. Eine kleine Vase mit einem einzigen Blütenstand darin reicht schon aus um ein Zimmer zu verzaubern.
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Nach langer Zeit haben wir mit dieser Pflanze endlich eine Japaniris in unserer Sammlung die keine Hybride sondern eine der drei Wildformen ist. Der Samen der Mutterpflanze wurde 2007 in Japan gesammelt. In der Natur wächst sie auf feuchten bis nassen Wiesen, im Garten geht es auch wenn der Boden reichlich gegossen wird. Vor allem im Frühling benötigt sie sehr viel Wasser für ein schnelles Wachstum und einen üppigen Knospenansatz.
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Der echte Alant ist eine in Mitteleuropa feldmäßig angebaute Arzneipflanze. Bekannt ist vor allem seine Verwendung in Hustenbonbons (`wer hat`s erfunden? wer?`). Für medizinische Zwecke wird die Wurzel verwendet, die als Helenii Rhizoma in den Handel gelangt. Im Garten wächst er auf leicht feuchtem Boden in Sonne oder Halbschatten zu einer eindrucksvollen Staude heran. Seinen botanischen Namen hat er angeblich der schönen Helena zu verdanken, aus deren Tränen er entsprungen sein soll. Man kann den Namen aber auch so verstehen, dass er ganz einfach `Griechen-Alant` bedeutet. Einen besonders schönen Namen erhielt er im mittelalterlichen England: `Elfwort` - `Elbenwurz`.
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