Unter den tagblühenden tropischen Seerosen befindet sich die einzigen Seerosen, die in einem reinen Blau blühen. Aber auch die anderen Farben sind wunderschön. Alle tropischen Seerosen halten ihre Blüten über das Wasser und sind als Schnittblumen geeignet.
Eine Wildart aus Afrika, die sich ausgezeichnet im Wassergarten bewährt hat. Ihre Blüten sind blau mit einem leichten Stich ins Violette. Die Mitte jeder Blüte ist gelb, um die Mitte herum sind die dunkelvioletten Staubgefäße angeordnet. Zwei Punkte machen diese Art für ...
Eine Wildart aus Mexiko und den südlichen USA. Botanisch keine tropische, sondern eine winterharte Seerose, aber in unserem Klima übersteht sie in den kälteren Gebieten die Winter im Freiland nicht ohne Schutz. Die Blüten sind gelb und stark duftend. Da sich diese Seerose stark über ...
(Daubeny 1863) Die allererste Seerosenhybride überhaupt. Allerdings wird heute angezweifelt, ob Daubeny tatsächlich bewusst eine Kreuzung vorgenommen hat, denn diese Kreuzung kommt auch in der Natur vor. Vielleicht hat Daubeny nur einen Zufallssämling in seinen Becken gefunden. Wie auch ...
(Monroe Birdsey 1969) Diese Seerose gehört zu den sogenannten `Sunset-Tropicals`, das sind tropische Seerosen mit Blüten in den Farben des Sonnenuntergangs. In diesem Fall ist die Blüte gelb mit orange-rosafarbenen Spitzen an den Blütenblättern. Die Blüte duftet süß ...
Dies ist eine der Sorten von Charles Winch, die um ein Haar verloren gegangen wäre (mehr dazu finden Sie unter >Seerosenzüchter<). Unser Bild hat leider den Farbton dieser Seerose nicht einfangen können. In der Wirklichkeit ist das Blau mit Grüntönen vermischt, so ähnlich wie es bei `Green Smoke` der Fall ist. Entstanden ist die Sorte bereits 1992 in Australien, aber erst Craig Presnell hat die Sorte auch außerhalb Australiens verbreitet. Nach wie vor ist es eine ausgesprochene Rarität. Sie wird nur mittelgroß und ist sehr blühfreudig.
(Craig Presnell 2006) Diese Seerose bekamen wir 2009 ganz neu von Craig Presnell. Er stellte sie 2006 der Öffentlichkeit vor und 2009 verkaufte er die ersten Pflanzen davon. Es ist eine Seerose mit schön gezeichneten Blättern und einer Blüten in intensivem Blau, obendrein ist ...
(Koch & Pring 1922) Diese Seerose hat zwei `Väter`: August Koch führte die eigentliche Kreuzung (`Blue Beauty` x `Mrs. Woodrow Wilson`) in Chicago durch und sandte die Pflanze dann (wie er es mit allen seinen Kreuzungen tat) an den Missouri Botanical Garden, wo sie von Dr. George ...
(Craig Presnell 2004) Diese neue Züchtung stellte Craig Presnell im Jahr 2004 der Öffentlichkeit vor und bekam dafür sofort einen ersten Preis als beste Seerose des Jahres. Erst nach vier Jahren gab er die ersten Pflanzen davon auf den Markt und wir konnten nur ganz wenige davon für ...
(George H. Pring 1941) Eine lavendelblaue tropische Seerose mit gelber Mitte. Sehr reichblühend. Auch diese Sorte ist vivipar (d.h. sie bildet Jungpflanzen auf den Blättern), allerdings tritt die Viviparie hier nur sehr gemäßigt auf. In manchen Sommern bleibt sie auch ganz aus. Die Blüten duften und sind sternförmig. Sie braucht Platz (ab 2 qm), und toleriert noch relativ kühlere Temperaturen. Tagblüher.
Diese Sorte gehört zu den Sunsetshades-Seerosen, was noch nicht ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich für diese Klasse sind aber ihre gemusterten Schwimmblätter. Es ist eine mittelgroße Sorte.
(Craig Presnell 2001) Eine etwas ältere Sorte von Craig Presnell aus dem Jahr 2001. Wir haben sie seit 2009 im Angebot. Es ist eine große Sorte mit wunderschönen kobaltblauen bis blauvioletten Blüten. Da auch die Staubblätter diesen Farbton haben wirkt die Farbe sehr intensiv. ...
(Meeks 2003) Eine neue vivipare Seerose aus den USA. Ihre Blüte ist zweifarbig: die inneren Blütenblätter sind himmelblau, die äußeren Blütenblätter sind rosa.
(Charles Winch 1991) In Australien lebt Charles Winch, der praktisch sein ganzes Leben der Zucht neuer tropischer Seerosen gewidmet hat. Begonnen hat er im Alter von zehn Jahren, aber er musste 80 werden um zum ersten mal internationale Aufmerksamkeit zu erlangen. Dabei stammen von ihm 200 neue Seerosensorten, ...
(William Tricker 1897) Eine der ältesten Hybriden unter den tropischen Seerosen. Sie ist vermutlich eine Kreuzung aus Nymphaea caerulea und Nymphaea capensis var. zanzibariensis. Ihre Blüten sind hellblau und sternförmig, die Schwimmblätter sind grün. Es ist eine mittlere bis große Sorte. Über die Jahre entstand ein ziemliches Durcheinander um die Identität dieser Sorte. Als Tricker sie auf den Markt brachte, nannte er sie Nymphaea `Pulcherrima`. Ein paar Jahre später ...
Diese Sorte wurde zwar schon 2005 von Craig Presnell geschaffen, aber wir bekommen erst 2012 die ersten Pflanzen von ihm. Die Blüte sieht denen von `Tanglewood Blue` und `Bayou Blue` sehr ähnlich, aber die Blätter sind anders, nämlich getupft. Es ist ein große und sehr reichblühende Sorte.
Diese Seerose war die erste Züchtung die von Florida Aquatic Nurseries 1994 auf den Markt gebracht wurde. Der Name bezieht sich nicht etwa auf die Form der Blüte wie man zunächst meinen könnte, sondern auf die Zeichnung der Schwimmblätter. Sie sind hellgrün und tragen eine charakteristische bräunliche Zeichnung in der man mit etwas gutem Willen ein Spinnennetz erkennen kann. Die Blüte hat ein schönes Blauregenblau und öffnet sich von Tag zu Tag etwas weiter bis sie schließlich ganz flach geöffnet ist. Die Pflanze gehört zu den mittelgroßen Sorten.
Diese Sorte wurde 2008 von Florida Aquatic Nurseries auf den Markt gebracht und ist nach wie vor nur in geringen Stückzahlen erhältlich da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Sie sieht aus wie eine verbesserte Version von `Jack Wood`, nur dass ihre Farbe einem echten Burgunderrot wesentlich näher kommt und die Blüte sehr stark gefüllt ist. Die Fernwirkung dieser Seerose ist ganz enorm. Ein weiterer Vorteil ist ihr beschränktes Wachstum, sie kann schon im einem Becken mit 2 Quadratmetern Fläche gehalten werden.2011 war diese Sorte unser absolute Favorite unter den neuen Sorten.
Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Bei dieser Sorte schreibt sich `sunshine` tatsächlich mit O und das kommt so: die Sorte ist eine Züchtung von Florida Aquatic Nurseries aus dem Jahr 2001. Die Gärtnerei verzichtete darauf die Seerose selbst zu benennen und trat dieses Recht zugunsten einer Wohltätigkeitsveranstaltung ab wo ...
(Winch 1992) Wirklich rot ist auch diese Sorte nicht, sie ist eher rötlich pink. Unter anderen tropischen Seerosen wirkt dieser Farbton aber schon ziemlich rot. Die Blüte ist gut gefüllt, die Schwimmblätter tragen ein dezentes Muster aus rötlichen Tupfen.
Diese Seerose wurde 2006 von Craig Presnell gezüchtet. Es ist eine kleine Sorte, die auch gut in einem Kübel gehalten werden kann. Ihre Blüten sind im Zentrum gelb und an den Spitzen rosafarben.