Schiefteller

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Schiefteller gehören zu den Gesneriaceen und sind Verwandte von Usambaraveilchen und Gloxinie. Ihre Heimat liegt in Mittel- und Südamerika, aber bei uns werden fast nur ihre Hybriden gepflegt. Die Schiefteller kommen seit ihrer Ersteinführung im 19. Jahrhundert periodisch in Mode und verschwinden dann wieder aus dem Bewusstsein der Pflanzenliebhaber. Warum das so ist, ist mir ein Rätsel, denn die Pflanzen sind pflegeleicht, extrem einfach zu überwintern und ausgesprochen schön. Der Lebenszyklus der Schiefteller beginnt im Frühling, wenn die Pflanzen aus den Rhizomen wieder austreiben. Bis zu den Eisheiligen müssen sie im Haus bleiben, denn sie sterben schon bei geringen Minusgraden ab. Nach den Eisheiligen kommen sie an einen halbschattigen Standort, der auch im Freien sein darf. Nach der Blütezeit ziehen die Pflanzen im Herbst langsam ein. Dann stellt man die Töpfe einfach in einen frostfreien Raum zum Überwintern. Ob der Raum hell oder dunkel ist, spielt keine Rolle. Gegossen wird im Winter überhaupt nicht, denn das würden die Rhizome nicht überstehen. Ab Mitte März darf man dann wieder gießen, und die Pflanze erwacht zu neuem Leben.

2017 sind einige wenige Schiefteller als Jungpflanzen in 7cm-Töpfen erhältlich. Wenn diese ausverkauft sind, gibt es erst wieder im Winter 2017/18 Schiefteller als Rhizome zu kaufen.

   
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